Beschwerden & Anwendungsbereiche

Spannungskopfschmerz – der Ursprung liegt tiefer unten

Drückt der Kopfschmerz dumpf statt zu pochen, tritt beidseitig auf und nimmt im Tagesverlauf zu, spricht vieles für eine muskuläre Ursache. Die zugehörige Spannung im Nacken lässt sich meist deutlich ertasten.

Wie Muskelspannung zu Kopfschmerz wird

Die Muskulatur im Nacken, an den seitlichen Halspartien und am Hinterkopfansatz steht bei vielen dauerhaft unter Spannung: Bildschirmarbeit, die Kopfhaltung beim Blick aufs Handy, unbewusstes Hochziehen der Schultern. Von diesen Strukturen kann Schmerz in den Kopf ausstrahlen, obwohl im Kopf selbst nichts vorliegt. Typisch ist ein dumpfes, drückendes Gefühl, das im Nacken beginnt, über den Hinterkopf zieht und bis in Stirn oder Schläfen reichen kann – meist stärker gegen Abend.

Therapeutischer Ansatz

Nicht der Kopf wird behandelt

Wir arbeiten an den Strukturen, aus denen der Schmerz kommt: Nackenmuskulatur, Ansatz am Hinterhaupt, seitliche Halsmuskeln und Schultergürtel. Der Druck bleibt ruhig und gehalten – schnelle, kräftige Griffe wären hier kontraproduktiv. Ergänzend kann die Fussreflexzonenmassage sinnvoll sein, weil sie das allgemeine Anspannungsniveau senkt; viele Betroffene kennen den Zusammenhang zwischen belastenden Wochen und häufigerem Kopfschmerz.

Hinweis

Schlägt der Kopfschmerz plötzlich und sehr heftig zu, kommen Fieber, ein steifer Nacken, Seh- oder Sprachstörungen oder Lähmungszeichen dazu, oder ist der Kopf angeschlagen worden, braucht es sofort ärztliche Hilfe. Ebenso gehören neue oder sich verändernde Kopfschmerzen untersucht.

Häufige Fragen

Antworten zu den häufigsten Fragen rund um Kopfschmerzen durch Verspannung und therapeutische Massage.

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